veröffentlicht am 5. August 2011 in Allgemeines von

Seit dem sensationellen Erfolg mit dem Gewinn seines ersten Meistertitels in der nordamerikanischen Profiliga NBA wird nicht nur Dirk Nowitzki immer beliebter, auch das allgemeine Interesse am Basketballsport steigt in Deutschland immens.

So krönte Nowitzki im Juni diesen Jahres mit seinen Dallas Mavericks seine langjährige Karriere mit dem Triumph über die selbsternannten „Bad Boys“ der Miami Heat und wurde endgültig zur lebenden Basketballlegende. Das Superstartrio um LeBron James, Chris Bosh und Dwayne Wade hatte dem leichten Außenseiter aus Dallas insgesamt nur wenig entgegen zu setzen und Nowitzki krönte sein Lebenswerk mit einer nahezu perfekten Leistung in der Finalserie. In einem Spiel zog er sein Spiel sogar schwer erkältet und fiebrig durch – Erinnerungen an Michael „Air“ Jordan wurden wach.

Seitdem ist Nowitzki nicht nur in seinem deutschen Heimatort Würzburg zur umjubelten Legende geworden, ganz Deutschland zeigte schon an den Finalspielen des Nationalspielers und seinen Mavericks ein enormes Interesse. Ob Boulevardpresse oder Sportjournalisten – Nowitzki war in aller Munde. Viele verfolgten die Spiele live im Internet und das, obwohl sie aufgrund der internationalen Zeitverschiebung erst mitten in der Nacht in Deutschland zu sehen waren. Ein Problem, was viele Europäer generell vom Verfolgen der NBA abhält.

Trikots von Nowitzki und den Dallas Mavericks finden sich seitdem im Sortiment eines jeden deutschen Sporthändlers, mühselige Bestellverfahren im Internet gehören der Vergangenheit an. Die kommende Europameisterschaft kann sich auf ein großes Interesse und detailliertere Berichterstattung freuen, spätestens seit Dirk Nowitzki seine Zusage an die deutsche Nationalmannschaft erteilte. Dies verwundert Experten wenig, so ist die Zukunft der kommenden NBA-Saison noch mehr als unklar. Streitigkeiten um die Gehälter haben aktuell einen sogenannten „Lockout“ verursacht – Ligavertreter und Spieler konnten bislang keine Einigung erzielen und der Ligabetrieb steht solange still. Hartgesottene Fans können dies natürlich wenig verkraften und hoffen stark auf eine baldige Einigung, damit der Ligastart im November reibungslos über die Bühne gehen kann. Ein Ausfall einer ganzen Saison würde auch das Interesse in Deutschland wieder gewaltig dämpfen. Um in Form zu bleiben, machen viele Spieler einen Abstecher nach Europa in der Zwischenzeit. Nowitzki will die Europameisterschaft nutzen, um beschäftigt in der NBA-losen Zeit zu bleiben und möglichst noch einen Titel zu erringen. Eine Teilnahme des Würzburgers an Länderspielen ist keine Selbstverständlichkeit, weswegen seine Zusage mit erleichtertem Aufatmen begrüßt wurde.

Viele Deutsche bekommen seit Nowitzkis Triumph auch verstärktes Interesse, selbst Basketballer zu werden. Experten erkennen Parallelen zu Boris Beckers Triumphen in der Tenniswelt und den damals ansteigenden Mitgliederzahlen in den deutschen Tennisvereinen. Wer den Traum hegt, in Nowitzkis Fußstapfen zu treten, hat hierzulande viele Möglichkeiten. Zahlreiche Vereine existieren teilweise selbst in Kleinstädten, sodass jeder einen Basketballverein in seiner näheren Umgebung finden dürfte. In der Regel bieten Vereine auch „Schnuppertrainings“ an, bei denen Interessiere einen ersten Eindruck vom Training und Verein erlangen können. Wer bereits die Kindertage hinter sich gelassen hat, muss nicht verzagen. Eine Profikarriere dürfte zwar schwer zu erreichen sein, wenn man es nicht von klein auf trainiert hat, aber auch Mannschaften für Sportler älteren Semesters lassen sich vor allem in den größeren Vereinen finden. Studenten sollten die Unisport-Angebote ihrer jeweiligen Hochschule im Auge behalten, hier gibt es oft gut geleitete Basketballkurse zu günstigen Preisen. Hier sorgen im späteren Verlauf auch Wettkämpfe zwischen einzelnen Universitäten für Ansporn und Motivation unter den Studenten.

Auch wenn kein Profistatus erreicht werden kann, ist Basketball ein Sport, den man auch einfach zur Förderung der eigenen Fitness gut betreiben kann. So ist Basketball äußerst laufintensiv und setzt dementsprechend ein gesundes Maß an Kondition voraus. Basketball erfordert gute Körperbeherrschung, Teamgeist und taktisches Vorgehen. Da Körperkontakte beim Basketball fast ausnahmslos als Foul gewertet werden, zählt es auf keinen Fall zu den brutalen Sportarten. Verletzungen können aber dennoch nicht komplett ausgeschlossen werden. Ein gängiges Vorurteil ist, dass kleinere Menschen beim Basketball absolut keine Chancen haben. Dem ist auf jeden Fall nicht so. Zwar zeigt es vor allem die NBA, in welcher fast alle Spieler mindestens eine Körpergröße von 1,90 Meter aufweisen, dass ein Gardemaß in dem Sport von klarem Vorteil ist, aber Ausnahmen bestätigen hier auch immer wieder die Regel. So hat der nur 1,60 Meter große Amerikaner Muggsy Bogues von 1987 bis 2001 in der NBA als kleinster erfolgreicher Spieler aller Zeiten Geschichte geschrieben und sich vor allem in die Fans der damaligen Charlotte Hornets gespielt.

Er bekleidete die Position des Point Guards, welcher vor allem als Ballverteiler eine gute Ballkontrolle, Übersicht und Spielverständnis mitbringen sollte und nicht unbedingt ein körperlicher Riese sein muss. Diese Position ist deshalb vor allem kleiner gewachsenen Spielern zu empfehlen. Andere Positionen, wie zum Beispiel die des Power Forward oder Center verlangen hingegen schon absolute Robustheit, Masse und körperliche Größe.

Es sollte also jeder, der Interesse am Basketball hat, einfach mal einen Verein kontaktieren und ein Probetraining vereinbaren. Basketball ist eine der beliebtesten Sportarten weltweit und auch außerhalb von Nordamerika steigt das allgemeine Interesse und Spielniveau stetig an.

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